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Rassiger Pokalfight

Ein spannendes Spiel boten beide Teams den zwanzig Zuschauern am Mittwoch Abend. Am Ende zogen die Reinfelder verdient gegen die SG Jersbek/Bargfeld in das Pokalfinale gegen den Vfl Oldesloe ein, welches am 25. Mai in Großensee stattfindet.

Von der Tabellenkonstellation her waren die Gäste nach Reinfeld als Favorit gefahren, doch die Preußenoldies gaben an diesem Abend alles. Unterstützt durch die drei Ü32 Spieler Simon, Borchi und Marco zeigten die Preußenoldies vor allem in der ersten Halbzeit ihr bestes Saisonspiel. Die Reinfelder waren sowohl spielerisch als auch kämpferisch der SG Jersbek/Bargfeld in den ersten 35 Minuten haushoch überlegen und führten verdient durch das Tor von Duly seit der 28. Minute mit 1:0. Nach einem schönen Steilpass in den gegnerischen Strafraum passte Simon quer auf den hereinsprintenden Duly, der gekonnt in die rechte untere Ecke zur Führung einschob. Diese war verdient, da schon vorher einige Hochkaräter ausgelassen wurden. Der Gegner konnte in der ersten Halbzeit nur einmal gefährlich vor das von Thomas gehütete Tor kommen, als ein Freistoß gefährlich in den Strafraum segelte. Der Gast gefiel lediglich bei Standards, die die Reinfelder Defensive aber weitgehend entschärfte. Nach der Pause kam der Gegner mit frischem Wind aufs Spielfeld und drückte auf den Ausgleich. Die Reinfelder überstanden die ersten zwanzig Minuten unbeschadet, hatten zuweilen jedoch einigen Dusel. Die Konzentration war nicht mehr da und einige Spieler hatten mit ihrer Kondition und ihren nachlassenden körperlichen Kräften zu kämpfen. Neue Spieler sollten in der Situation für Entlastung und neuen Schwung sorgen, innerhalb des Teams wurde umgestellt. Doch in der 55. Minute fiel das Ausgleichstor durch einen präzise vollendeten Freistoß aus achtzehn Metern. Die Reinfelder Fans befürchteten nunmehr den Einbruch ihres Teams, jedoch verhielten sich die Gäste immer passiver und die Reinfelder übernahmen wieder die Spielkontrolle. Mit viel Einsatz eroberten sich die Preußenoldies die Bälle und setzten zu gefährlichen Angriffen an. Kurz vor Ende der Begegnung jubelten die Reinfelder verfrüht, als Becki den Ball 25 Meter aus spitzem Winkel über den heraustürmenden Gästetorhüter Richtung Tor spitzelte und ein SG-Spieler den Ball noch artistisch von der Linie kratzte. Das Trainerteam wollte gerade in der Nachspielzeit die Elfmeterschützen bestimmen, als nach einem Eckball Fahre mit einem wuchtigen Kopfball aus zehn Metern den Siegtreffer zum 2:1 erzielte. Kurz danach war Schluss und der Jubel kannte keine Grenzen. Letztendlich verdienten sich die Reinfelder den Finaleinzug durch die starke erste Halbzeit und dem Willen, das Spiel für sich zu entscheiden. Für ein Ü40 Spiel eine temporeiche, kämpferisch faire und auch spielerisch überzeugende Vorstellung.

 


Mi, 20.03.: Preußenoldies - SV Siek 3:0 (3:0)

1:0 (5.) Sackmann, 2:0 (16.) Franzki, 3:0 (34.) Streich

Zweiter Saisonsieg

Es geht aufwärts für die Preußenoldies! Mit dem 3:0 gegen den Tabellennachbarn aus Siek überholen die Reinfelder den Gegner und geben die rote Laterne ab.

Zwanzig Minuten lang dominierten die Reinfelder die Partie und führten zu dem Zeitpunkt bereits mit 2:0. Das sehr agile Sturmduo Sackmann/Franzki wirbelte die Abwehr durcheinander und kam noch zu deutlich mehr Chancen. Danach stellte der Gegner taktisch um und störte die Reinfelder bereits im Spielaufbau. Das gefiel den Oldies zunächst gar nicht. Das Spielgerät wurde zu schnell vertändelt und die Sieker wurden ballsicherer. Gerade zur rechten Zeit erhöhten die Preußenoldies auf 3:0. Paddy stand am langen Pfosten goldrichtig und bugsierte den Ball in der 34. Minute zum Endstand. In der zweiten Halbzeit passierte dann nicht mehr viel. Reinfeld verwaltete die Führung und Siek konnte nicht mehr nachlegen. So verbrachte Torhüter Treichel einen einigermaßen ruhigen Abend.


Fr, 01.03.: SG Wentorf Sandesneben/Schönberg - Preußenoldies 1:1 (1:0)

1:0 (30.) Schultz, 1:1 (65.) Sackmann

Teuer erkaufter Punkt

In einem spannenden und rasanten Spiel trennten sich die Preußenoldies von Wentorf 1:1, wobei auch ein Sieg möglich gewesen wäre. Überschattet wurde der Punktgewinn durch eine schwere Knieverletzung von Keeper Babi, der bei einem Klärungsversuch Anfang der zweiten Hälfte mit Jockel zusammenprallte und minutenlang behandelt werden musste. Wahrscheinlich fällt er wochenlang aus.

Die ersten zwanzig Minuten gehörten eindeutig den Reinfeldern, die an diesem Abend durch Borchi aus der Ü32 verstärkt wurden. Mit feinen durchdachten Spielzügen brachten die Oldies den Gegner immer wieder in Bedrängnis. Vor allem über die Außen stießen die Reinfelder in die gegnerische Hälfte vor und erarbeiteten sich Chancen. So traf Duly zweimal hintereinander per Kopfball und Weitschuss leider nur die Latte und Enzo hatte mehrfach die Möglichkeit im Strafraum den Ball zur Führung ins Tor zu schießen. Die Heimelf kam selten über die Mittellinie hinaus. Die wenigen Angriffsversuche blockte die vielseitige und souveräne Reinfelder Defensive leicht ab. Zur Mitte der ersten Hälfte stellte der Gegner jedoch um und attackierte früher die Gästespieler. Es häuften sich nun die Abspielfehler bei den Preußenoldies und individuelle Leichtsinnigkeiten brachten die Wentorfer wieder ins Spiel, die jetzt vermehrt Chancen hatten. In der 30. Minute versenkte der Wentorfer Schultz nach einem Fehler im Reinfelder Aufbauspiel den Ball ins Tor, indem er einfach aus der Bedrängnis heraus mit der Pieke abzog und die Kugel unhaltbar im Winkel des Reinfelder Gehäuses aus 25 Metern einschlug.

Zur Halbzeit musste das Trainerteam umstellen und mit Jan und Silvio kamen neue Kräfte ins Spiel. Leider musste André verletzungsbedingt ausgewechselt werden. Die ersten zehn Minuten passierte zunächst wenig auf beiden Seiten, die Umstellung bei den Preußen machte sich dann aber bemerkbar. In dieser Phase passierte dann der unglückliche Zusammenprall zwischen Babi und Jockel. André ging daraufhin ins Tor und meisterte seinen Einsatz mit Können und einer Prise Glück. Nach einer längeren Unterbrechung rissen sich die Preußenoldies zusammen und konnten mit viel Einsatz und Laufbereitschaft das Spielgeschehen wieder auf ihre Seite ziehen. Doch auch die größten Chancen konnten nicht genutzt werden. Das Pech klebte an den Schuhen als Silvio den Ball an den Pfosten zirkelte und der Ball von dort in die Arme des Wentorfer Torhüters fiel. Borchi machte von links mit Flankenläufen viel Druck, doch auch der Kopfball von Becki wurde noch von der Linie gekratzt. In der 65. Minute dann der hochverdiente Ausgleich durch Duly. Schachti eroberte sich in der eigenen Hälfte den Ball, umkurvte unnachahmlich zwei Gegenspieler und passte präzise in den Lauf von Duly, der von der rechten Strafraumgrenze unhaltbar ins linke untere Toreck einschoss. Danach wogte das Spiel hin und her. Enzo hatte kurz vor Schluss noch die Großchance zum Sieg, konnte leider den Ball im leeren Tor nicht unterbringen, da er im Strafraum zu lange zögerte. Im Gegenzug hatten die Reinfelder Dusel, als ein von Paddy abgefälschter Schuss an den Pfosten ging und André in die Arme fiel. Mit sechs Minuten Nachspielzeit endete ein ereignisreiches Spiel.


Fr, 23.02.: SSV Pölitz - Preußenoldies 6:2 (3:1)

1:0 (17.) Boie, 2:0 (20.) Heinrich, 3:0 (30.) Wenderdel, 3:1 (34.) ET Wenderdel, 4:1 (58.) Reetz, 5:1 (60.) Heinrich, 6:1 (69.) Reetz, 6:2 (70.) Sackmann


Mi, 22.11.: Preußenoldies - SG B404 3:1 (1:1)

1:0 (6.) Franzki, 1:1 (29.) Behsen, 2:1 (63.) Herring, 3:1 (65.) Ditscher


Fr, 03.11.: SG Jersbek/Bargfeld - Preußenoldies 5:1 (1:0)

1:0 (15.) Drittner, 2:0 (39.) Britschin, 3:0 (41.) Nachtigall, 3:1 (50.) Beckmann, 4:1 (55.) Britschin, 5:1 (68.) Gesien

Trotz deutlicher Niederlage sind Fortschritte zu erkennen

Mit fünf Gegentoren, davon vier in der zweiten Halbzeit, fuhren die Preußenoldies nach Hause. Aber immerhin gelang der erste Reinfelder Treffer im dritten Meisterschaftsspiel. Das unterstreicht auch die Misere der Preußenoldies: Im Angriff werden die wenigen guten Chancen leichtfertig vergeben und in der Abwehr leistet man sich zum Teil haarsträubende Fehler. So auch im Spiel gegen die SG Jersbek/Bargfeld. Im Spiel Neun gegen Neun war viel Laufarbeit und Teamtaktik auf dem Sportplatz in Bargfeld (Spielplatzverlegung von Jersbek nach Bargfeld) gefragt. Die erste Viertelstunde spielten die Reinfelder diszipliniert und gut sortiert, so dass die Heimelf keine gefährlichen Angriffe vortragen konnte. Die Oldies waren dagegen sehr aufmerksam und störten den Gegner ab der Mittellinie, so dass vor allem über die rechte Seite Ballgewinne zu Kontern einluden. Doch plötzlich war die Souveränität und Sicherheit weg. Nach einem weiten Abwehrball der Bargfelder war die Situation in der Reinfelder Spielhälfte eigentlich geklärt, doch der Gegner kam nochmals unbedrängt an den Ball und schob unhaltbar für Keeper Babi in Spielminute 15 ins untere Eck zur Führung. Danach schwammen die Reinfelder gewaltig und erst zehn Minuten später brachten sie wieder Sicherheit in ihr Spiel. Dabei ergaben sich auch einige wenige Chancen, die jedoch fahrlässig vergeben wurden. Mit guten Mutes und Vorsätzen gingen die Reinfelder die zweite Halbzeit an. Doch bereits nach vier Minuten der nächste Nackenschlag für die Reinfelder, die das 2:0 hinnehmen mussten. Und nur zwei Minuten später fiel das 3:0 nach einem abgewehrten Reinfelder Eckball, als der SG Spieler ab der Mittellinie vier Reinfelder locker stehen ließ und noch Torhüter Babi umkurvte und unbedrängt einschob. Jedoch war der Teamgeist an diesem Abend intakt und die Oldies gaben sich noch nicht auf. Mit Kampfkraft, viel Laufarbeit und auch spielerischen Elementen bedrängten die Reinfelder den Gegner weiterhin. Als Lohn nach schönem Zusammenspiel fiel der Anschlusstreffer durch Becki, der aus kurzer Distanz traf. Danach hatten die Reinfelder Oberwasser und waren nah dran den zweiten Treffer zu erzielen. Doch auch die besten Chancen (Paddy und Silvio schlugen kurz hintereinander im Strafraum über den Ball) wurden vergeben. Und dann der Blackout von Janinho, der im Spielaufbau den Ball vertändelte, so dass der Gegner allein auf das Reinfelder Gehäuse laufen und den nächsten Treffer erzielen konnte. Anschließend rettete Torhüter Babi noch mehrmals gekonnt. Kurz vor Schluss hatte aber auch er keine Chance als der gegnerische Stürmer nach einem Konter über die rechte Seite aus achtzehn Metern den Ball voll erwischte und unhaltbar zum Endstand von 5:1 vollendete.

Für die nächsten Spiele müssen die Reinfelder mehr Konstanz in ihr Spiel bringen. Die Leistungsschwankungen innerhalb eines Spieles sind zu groß. Mut für die weiteren Aufgaben macht aber mittlerweile die spielerische Substanz, die Laufbereitschaft und der sowieso vorhandene Teamgeist.


Fr, 06.10.: VfL Oldesloe - Preußenoldies 5:0 (2:0)

1:0 (7.) Wiggert, 2:0 (35.) Teichmann, 3:0 (39.) Morello, 4:0 (57.) Bohnhof, 5:0 (66.) Gadow

Herbe Klatsche in Oldesloe

Bei schönstem Fußballwetter mit Wind und Nieselregen und einem schlechten, sehr rutschigen Kunstrasen standen die Reinfelder wortwörtlich nach Spielende im Regen. Auch in dieser Höhe verdient, schickten die Oldesloer im vorgezogenen Spiel die Oldies mit einer 5:0 Niederlage nach Hause.

Dabei sah es anfangs nicht danach aus. Reinfeld spielte gut geordnet nach Vorne. Zwei Eckbälle von Bernd in den ersten Minuten segelten gefährlich durch den gegnerischen Strafraum. Mit dem ersten Angriff der Gastgeber fiel dann auch prompt das 1:0 in der 7. Minute. Danach riss der Spielfaden der Reinfelder komplett und Oldesloe bekam das Spiel in den Griff. Der Gast agierte plötzlich zu hektisch und ungenau. Anstatt die Bälle über Kurzpässe in die gegnerische Hälfte zu tragen, spielten die Reinfelder häufig lange Pässe, die mit dem Wind und dem rutschigen Boden ins Aus gingen. Oldesloe störte nun früh und kam zu einigen Kontern, die aber allesamt nicht gefährlich endeten. Ab der 25. Minute besserte sich das Spiel der Reinfelder ohne jedoch mit der notwendigen Effizienz. Mit dem Pausenpfiff erhöhte Oldesloe nach einem Gegenangriff aus stark abseitsverdächtiger Position auf 2:0. Nach dem Pausenwasser gingen die Preußenoldies mit mehr Zuversicht in die zweite Hälfte. Doch nach nur 5 Minuten bauten die Oldesloer ihre Führung weiter aus. Das 3:0 bedeutete dann auch die Entscheidung, obwohl die Reinfelder in den verbliebenen 30 Minuten noch einige Chancen hatten, um das Ergebnis zu verbesern. Doch die Reinfelder vergaben diese zum Teil kläglich. So erhöhten die Oldesloer noch in den letzten Minuten auf 4:0 und 5:0. Einsatzwille und Moral stimmten eigentlich bei den Preußenoldies, jedoch agierten diese teilweise kompliziert, nervös und unkonzentriert. Das spielerische Element blieb nach gutem Anfang gänzlich auf der Strecke.


Mi, 13.09.: Preußenoldies - SG Wentorf-Sandesneben/Schönberg 0:2 (0:0)

0:1 (50.) Priess, 0:2 (70. +3) Schultz

Unnötige, aber verdiente Niederlage

Vor zwei Wochen noch besiegten die Preußenoldies den gleichen Gegner, gestern setzte es mit 0:2 die erste Heimniederlage. Und das nicht ganz unverdient!

Die Reinfelder beherrschten das gesamte Spiel über den Gegner, konnten jedoch vor dem Tor keine Akzente setzen und blieben harmlos. Wentorf hingegen war effektiv und konnte bei insgesamt drei Torschüssen zweimal jubeln.

In der ersten Halbzeit dominierten die Reinfelder nach Belieben, kombinierten gefällig, waren aber zuweilen ungenau in ihren Zuspielen. Fahre (Pfostenschuss) und Duly hatten einige Möglichkeiten, um die eigenen Farben in Führung zu bringen. Der Gegner kam nur sporadisch vor das Reinfelder Tor. Nach einer gefährlichen Flanke von rechts und einem abgefältschten Kopfball konnte sich Keeper Thomas erstmals auszeichnen. Einen kleinen Bruch im Spiel der Preußenoldies gab es, nachdem Jockel aufgrund Meckerns in der 25. Minute die gelbe Karte erhielt und danach nicht richtig zu beruhigen war. Vorsichtshalber wechselte Trainer Sven-Olaf den Spieler fünf Minuten später aus. In der zweiten Halbzeit bot sich zunächst das gleiche Bild. Reinfeld mit ruhigem, ungenauem Spielaufbau, jedoch ungefährlich im Abschluss. Wentorf hingegen ging etwas forscher zur Sache und kam zu mehr Ballbesitz, weil die Reinfelder immer unkonzentrierter zur Sache gingen. Nachdem Schachti 20 Meter vor dem eigenen Tor der Ball versprang, zog der Wentorfer Spieler Priess per Dropkick ab und markierte in der 50. Minute mit einem Sonntagsschuss das 0:1. Reinfeld wachte nun auf und war wieder engagierter bei der Sache. Nach einem Foulspiel an Fahre, eskalierte die Situation ein wenig, da ein anderer gegnerischer Spieler Fahre nachträglich noch einen angedeuteten Fußtritt mit auf den Weg gab. Schiri Sprave deutete dies als Tätlichkeit und zeigte in der 55. Minute Rot. Aber auch in Überzahl gelang es den Preußenoldies nicht, die gut sortierte Abwehr zu überwinden. Es gab einfach zu schwache Schüsse, zu wenig Flanken und Ideen. Der endgültige Wille zum Tor fehlte einfach. So erzielte der Gast in der Nachspielzeit noch ein weiteres Tor, welches aber auch bei konsequenterer Verteidigung vermeidbar gewesen wäre.


Pokal-Viertelfinale

Fr, 01.09.: Preußenoldies - SG Wentorf-Sandesneben/Schönberg 1:0 (0:0)

1:0 (54.) Jörg "Jockel" Krause