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Mi, 31.05.: SG Tremsbüttel - Preußenoldies 2:0 (1:0)

1:0 (5.) HE Caro, 2:0 (55.) FE Holzmüller


 Mi, 17.05.: Preußenoldies - TSV Bargteheide 1:3 (1:0)

1:0 (33.) Rath, 1:1 (59.) Beka, 1:2 (66.) FE Meng, 1:3 (70.) Beyer

Vorbildliche Teamleistung trotz großer Personalnot

Eine Überraschung gegen den Meisterschaftsaspiranten Bargteheide wäre den Preußenoldies beinahe gelungen, es fehlten nur 10 Minuten.

Nach dem Pokalspiel am Samstag mussten die Reinfelder auf mehrere verletzte Spieler verzichten. So standen auf dem Spielbogen lediglich 13 Spieler, von denen einige mit erheblichen Blessuren aufliefen. Taucher in seinem Abschiedsspiel für die Preußenoldies konnte auch nur die letzten zehn Minuten spielen, da er berufsbedingt erst sehr spät in Reinfeld ankam. Nörgel musste dann auch schon nach zwanzig Minuten aufgrund einer Verletzung passen. Für ihn kam Jenschi auf das Spielfeld, der seine Sache prima erledigte.

Die Reinfelder spielten in dieser Aufstellung noch nie zusammen und so war die taktische Marschroute eine defensive Ausrichtung. Und das machten die Oldies richtig gut! Tief gestaffelt mit zwei Viererketten vor dem sehr gut aufgelegten Torhüter Barbi setzten die Reinfelder mit ihren Kontern gefährliche Nadelstiche. So hatte der nimmermüde Ditsche in der 20. Minute die Führung auf dem Fuß, als er steil geschickt wurde und sein Laufduell gewann. Doch sein Torschuß war zu unplaziert und der Bargteheider Keeper hatte damit keine Probleme. Der Gast war zwar spielerisch und optisch hoch überlegen, jedoch stand das Reinfelder Bollwerk. Vor allem Torwart Barbi zeichnete sich wiederholt durch Klasseparaden aus. In der 33. Minute folgte dann der überraschende Führungstreffer der Reinfelder. Nach einem Eckball von der linken Seite, getreten von Bernd, wehrten die Bargteheider den Ball zu kurz ab. Der anschließende Reinfelder Torschuß ging weit am Bargteheider Tor vorbei, geriet dadurch aber zur Vorlage für Bernd. Dieser schlug gekonnt einen genauen Pass in die Mitte. Dort stand Seppel genau richtig und bugsierte den Ball über die Linie. Sein Jubellauf war beeindruckend. Mit der Führung ging es in die Pause. In Halbzeit zwei versuchten die Gäste alles, um Punktverluste zu vermeiden, da dann der mögliche Meistertitel weg gewesen wäre. So intensivierten die Bargteheider ihr Spiel und setzten sich in der Reinfelder Spielhälfte fest. Die Preußenoldies standen zunächst sicher und hatten sogar Möglichkeiten ihre Führung auszubauen. Bargteheide verzweifelte zusehens. Ab der 55. Minute ließen die Kräfte der Heimelf nach, frische Kräfte konnten leider nicht eingewechselt werden. Und so erzielten die Bargteheider in der 59. Minute per Abstauber nach einem Lattentreffer den 1:1 Ausgleich. Und dann kam auch noch Pech dazu. In der 66. Minute traf Pedersen unglücklich im Strafraum einen gegnerischen Spieler, als er den Ball klären wollte. Den fälligen Strafstoß hätte Barbi beinahe noch erreicht. In der Nachspielzeit erhöhte Bargteheide noch auf 1:3 mit einem satten Schuß in den Winkel. Reinfeld konnte mit erhobenen Haupt vom Platz gehen. Stellvertretend für die tolle Leistung der gesamten Mannschaft ist Ditsche zu erwähnen, der trotz Verletzung sechzig Minuten Alles gegeben hat.

Das letzte Spiel findet dann am 31. Mai in Tremsbüttel statt.


B-Pokalfinale

Sa, 13.05.: SSC Hagen Ahrensburg - Preußenoldies 2:1 (1:0)

1:0 (34.) Rusch, 2:0 (53.) Schmid, 2:1 (65.) Herring

Knappe Finalniederlage gegen Hagen Ahrensburg

Mit einigen angeschlagenen Spielern bestritten die Preußenoldies ihr Finale, welches sie etwas undankbar mit 2:1 verloren. Die Tore fielen leider zu ungünstigen Zeitpunkten. Die Führung der Ahrensburger resultierte in der Schlussminute der ersten Halbzeit (34. Minute) nach einer unnötigen Ecke. Der auf den ersten Pfosten gezogene Ball wurde in die Mitte verlängert und von dort unbedrängt ins Reinfelder Tor bugsiert.

Bereits nach zehn Minuten mussten die Reinfelder die erste verletzungsbedingte Auswechslung vornehmen. Duly hatte mit seinem angeschlagenen Fuß zu große Probleme und wurde gegen Arni ausgetauscht. Später folgte noch Fahre, der nach einem Zweikampf im Strafraum mit blutender Nase und einem kleinen Cut im Nasenbereich vom Platz musste.

In der ersten Halbzeit hatten die Ahrensburger ein deutliches spielerisches Übergewicht. Geschickt tauschten sie ihre Positionen und gelangten dadurch immer wieder zu Überzahlsituationen in der Reinfelder Spielhälfte. Gefällig lief der Ball in den eigenen Reihen, während Reinfeld tief stehend zu wenigen Entlastungsangriffen kam. Aber auch der Gegner konnte nicht entscheidend vor das Reinfelder Tor kommen. Erst der Eckball vor der Pause brachte die Hagener Führung. Nach einigen Umstellungen und Auswechslungen im Reinfelder Team drehte sich allmählich das Spielgeschehen. Mit mehr Körperpräsenz und verbessertem Passspiel drängten die Preußenoldies die Hagener in deren Spielhälfte. Auch die Qualität der Torchancen stieg auf Seiten der Reinfelder in den ersten zwanzig Minuten nach der Pause. So hatten die Reinfelder bis zur 50. Minute mehrere gute Möglichkeiten durch Erik, Arni und Ditsche zum Ausgleich. Doch dann folgte in der 53. Minute das 2:0 per Fernschuss, als die Reinfelder Abwehr nicht schnell genug herausrückte. Torhüter Barbi hatte keine Chance gegen den Flatterball. Hagen bekam dadurch kurz Oberwasser, musste anschließend dem hohen Tempo der ersten Halbzeit Tribut zollen. Immer stärker kamen die Reinfelder auf und nach dem Gewaltschuß von Arni zum Anschlußtreffer in der 65. Minute. Doch auch die 4- minütige Nachspielzeit reichte nicht mehr zum Ausgleich und somit zur Verlängerung.


Mi, 10.05.: Vfl Oldesloe - Preußenoldies 0:0

Wiedergutmachung teilweise gelungen

Nach der hohen Niederlage in Pölitz waren die Preußenoldies zunächst etwas verunsichert und  überließen den Oldesloern das Spielgeschehen. Aus einer tief stehenden Abwehrreihe versuchte der Gast zu Chancen zu kommen. Den Oldesloern fiel in den ersten Minuten auch nichts Kreatives ein und so versuchten sie es mit Weitschüssen. Einer davon traf in der 17. Minute die Latte. Zuvor setzte der Reinfelder Flitze einen 20 Meter Schuß knapp neben das Oldesloer Gehäuse. Bis zur Pause konnten sich die Reinfelder von der gegnerischen Überlegenheit befreien und das Spiel ausgeglichener gestalten. Großartige Torchancen produzierten aber beide Teams nicht. Nach dem Seitenwechsel wurde das Spiel etwas lebhafter, was auch an der mutigeren Spielweise der Preußenoldies lag. So hatten Erik nach einem Freistoß von Tobi und Arnd nach schöner Vorarbeit von Fahre die Führung auf dem Kopf. Leider parierte der Oldesloer Keeper beide Male sehr gut. Als alle schon mit einem Unentschieden rechneten, entschied in der 65. Minute der Schiedsrichter nach einer Grätsche von Jorginho im Strafraum auf Strafstoß. Doch Torhüter Barbi tauchte panthergleich nach links unten ab und hielt den eigentlich gut geschossenen Elfmeter. In der Schlußminute hatte Silvio noch den Siegtreffer vor Augen, war jedoch zu zögerlich und entschied sich dann für ein fehlerhaftes Abspiel. Letztendlich ein leistungsgerechtes Unendschieden.


Fr, 28.04.: SSV Pölitz - Preußenoldies 10:1 (4:0)

Tore für Pölitz: 8., 10., 34., 35., 40., 42., 53., 58., 65., 69.

Ehrentreffer Reinfeld: 37., HE Kutschke

Gebrauchter Freitagabend

Der Wille und die Motivation war den Preußenoldies nicht abzusprechen. Es lief einfach nicht in der ersten Partie der Meisterschaftsrunde. Dabei hatten die Reinfelder sich viel vorgenommen, zumal im Hinspiel die Pölitzer erst spät zum Ausgleich kamen. Doch der enge Kunstrasenplatz und die 9er Aufstellung behagte den Gästen überhaupt nicht. In der ersten Viertelstunde fabrizierten die Reinfelder ein Fehlpassfestival, nichts lief zusammen. Dazu kamen unverständliche Fehler in der Abwehr, die zur frühen 2:0 Führung der Pölitzer führten. Fortan stand die Heimelf gut gestaffelt in der eigenen Hälfte und hatte mental Oberwasser. Reinfeld gelang es trotzdem zwei Mal gefährlich vor das Pölitzer Tor zu kommen, vergab jedoch die wenigen Gelegenheiten. Besser machten es die Pölitzer, die kurz vor der Pause noch zwei Tore auflegten. Nach der Halbzeit keimte kurzzeitig Hoffnung auf, als André einen Handelfmeter sicher verwandelte. Doch nur drei Minuten später bauten die Pölitzer ihr Torekonto um zwei weitere Tore aus. Trotzdem ließen die Preußenoldies sich nicht hängen und versuchten ihrerseits noch Akzente zu setzen. Gegen die sehr gut spielenden Pölitzer war an diesem Abend jedoch nichts zu machen und so fielen die restlichen Tore zwangsläufig.


 B-Pokal Halbfinale

Fr, 17.03.: SG B404 - Preußenoldies 1:3 n.V. (1:1, 1:1)

1:0 (2.) Heydorn , 1:1 (12.) Fahrenkrog, 1:2 (89.) Sackmann, 1:3 (90.) Fahrenkrog


Mi, 08.03.: TSV Bargteheide - Preußenoldies 1:1 (1:0)

1:0 (32.) Fischer, 1:1 (57.)  Möller


Mi, 30.11.: SG Jersbek/Bargfeld - Preußenoldies 0:3 (0:2)

0:1 (8.) Kutschke, 0:2 (12.) Sackmann, 0:3 (46.) Sackmann


Fr, 25.11.: SG Wentorf-S./Schönberg - Preußenoldies 1:1 (0:1)

0:1 (8.) Herring, 1:1 (65.) Gras

Reinfelder machen sich selbst das Leben schwer. Erneut Punktverluste kurz vor Schluss. Guter Einstand für Murat Simsek

Eine insgesamt solide Leistung reichte den Preußenoldies mal wieder nicht, um drei Punkte einzufahren. Kurz vor Spielende schlug ein Freistoß ins Tor der Reinfelder ein. Torhüter Lalle mit seinem Saisondebüt hatte keine Chance. Die Reinfelder hatten genauso letzte Woche ihre Punkte verloren. Dabei fing alles gut an. Bereits in der 8. Minute erzielte Arnd die Führung nach feinem Zuspiel von Bernd in die Spitze. Arnd ließ im Strafraum seinen Gegenspieler alt aussehen und schob überlegt ins kurze Eck ein. Auf dem sehr gut bespielbaren Kunstrasen unter der souveränen Leitung eines Jugendschiedsrichters hatten die Reinfelder eine optische Überlegenheit, brachten sich selber aber immer wieder durch Unkonzentriertheiten in Bedrängnis. Die von Simon ordentlich organisierte Abwehr spielte gefällig ins Mittelfeld und über die Außen wurde diesmal verstärkt geflankt. Nur der Torabschluss war harmlos. Der Gegner blieb in Hälfte eins weitestgehend ungefährlich und musste auf Fehler der Reinfelder hoffen. Die Situation nach der Pause blieb zunächst unverändert. Es gab mal hüben wie drüben einige harmlose Torversuche. Ab der 55. Minute erhöhte der Gastgeber den Druck und versuchte vor allem über Reinfelds rechte Seite zum Torerfolg zu kommen. Die Preußenoldies hatten keinen rechten Zugriff mehr auf das Spiel, Unkonzentriertheiten nahmen zu und die Pässe in die Spitze kamen nicht mehr an. In der 60. Minute vergaben die Gastgeber eine hundertprozentige Chance als eine Hereingabe vom Stürmer zwei Meter freistehend vorm Tor kläglich vergeben wurde. Reinfeld agierte in den letzten Minuten zu hektisch und erlaubte sich unnötige Ballverluste. Nach einem Reinfelder Einwurf in der eigenen Spielhälfte auf den Kopf eines Wentorfers gelangte der Ball an den Strafraum und Simon konnte sich nur noch mit einem Foul behelfen. Der anschließende Freistoß fand dann in der 65. Minute sein Ziel. Ein unnötiges Unentschieden, das zudem die Teilnahme an der Meisterrunde in weite Ferne rücken lässt. Einfach nur schade!!!

 


Fr, 18.11.: Preußenoldies - SV Siek 2:3 (2:2)

0:1 (4.) Savas, 1:1 (10.) Kutschke, 2:1 (21.) Kabella, 2:2 (35.) Frohm, 2:3 (38.) FE Frohm

Emotionales Auf und Ab mit einem schlechten Ende für die Preußenoldies. Standards brachten die Wende für die SG Siek

Nach etwas über einer Woche trafen sich beide Teams wieder im Meisterschaftsspiel, diesmal jedoch im Format von 9er Mannschaften. Reinfeld musste aufgrund von einigen Absagen in der Aufstellung etwas umstellen, was sich teilweise in der Absprache zwischen den Teamreihen bemerkbar machte. So nutzten die Gäste bereits nach vier Minuten eine Unachtsamkeit zur Führung, als Sieks Stürmer Fahre hinterlief und Torhüter Barbi keine Chance ließ. Reinfeld schüttelte sich kurz und gab in der 10. Minute die richtige Antwort. Nach einem langen Pass von Caschi auf Enzo konnte dieser André bedienen, der einen Gegenspieler umkurvte und überlegt in die linke untere Ecke einschieben konnte. Reinfeld war nun im Aufwind und eroberte die Spielkontrolle. Siek war jedoch stets mit Kontern gefährlich. Die Offensivkräfte stellten wiederholt die Reinfelder Abwehr vor Problemen. In der 21. Minute dann die Führung für die Preußenoldies. Schachti tankte sich über die rechte Seite bis fast zur Torauslinie durch und zog einfach aufs Tor ab. Der Ball streifte die Latte und fiel am zweiten Pfosten herunter. Mit vollem Körpereinsatz wuchtete Enzo per Kopf das Spielgerät letztendlich ins Tor. Als alle bereits die Pause herbei sehnten, gab es in der 35. Minute direkt an der Strafraumgrenze einen Freistoß für den Gast. Sehr zum Leidwesen der Reinfelder zirkelte Frohm den Ball in den linken Winkel. Mit einem 2:2 ging es in die Pause. Die zweite Hälfte begann mit einem Paukenschlag als der Schiri nach einem Eckball der Gäste auf den Elfmeterpunkt zeigte. Er deutete den Körpereinsatz von Enzo als Foulspiel. Eine sehr umstrittene Auslegung. Die Sieker ließen sich die Chance nicht nehmen und gingen mit 2:3 in Front. Die nächsten 30 Minuten schafften es die Reinfelder trotz optischer Überlegenheit nicht, ein Tor zu erzielen. Siek zog sich weit zurück und lauerte auf Konter. Reinfeld agierte zu hektisch und ungenau. Die beste Chance hatte kurz vor Schluss noch Fahre, jedoch schrammte sein Schuss aus zwölf Metern am Pfosten vorbei.


B-Pokal

Mi, 09.11.: SV Siek - Preußenoldies 0:3 (0:3)

0:1 (14. ) Fahrenkrog, 0:2 (20. ) Fahrenkrog, 0:3 (33. ) Lindner

 

Souveräner Auswärtssieg

Mit einer guten Leistung, vor allem in der ersten Halbzeit, erreichen die Preußenoldies die nächste Runde im B-Pokal. Noch ein weiterer Sieg und die Reinfelder rücken wieder in den A-Pokal auf.

Reinfeld dominierte die erste Halbzeit nach Belieben und ging nach einem Kopfball durch Fahre verdient in Führung. Reinfeld kontrollierte Ball und Gegner. Wiederum Fahre erhöhte dann in der 20. Minute durch einen satten Schuss von der Strafraumgrenze auf 0:2. Der gegnerische Torwart sah dabei nicht gut aus, da er den Schuss ins eigene Tor ablenkte. Danach gab es noch zahlreiche Chancen für die Reinfelder, die gefällig über die jeweiligen Außen spielten. Nach einem Eckball schraubte sich Silvio am Höchsten und köpfte kurz vor der Pause zum 0:3 ein. Nach Wiederanpfiff versuchte die Heimelf stärker in die Offensive zu gehen und drängte die Preußenoldies mehr in deren Hälfte zurück. Klare Torchancen sprangen jedoch nicht heraus. Vielmehr provozierten die Sieker vermehrt Fouls und versuchten über "Schauspielkunst" einen Elfmeter zu erreichen. Der gut leitende Schiedsrichter fiel aber nicht darauf rein. Die Reinfelder taten nur das Nötigste und erlaubten sich zu viele Abspielfehler im Vorwärtsgang. Becki hatte kurz vor Schluss noch die beste Chance zu einem weiteren Treffer, sein Heber ging aber knapp am Tor vorbei. Der Sieg war aufgrund einer geschlossenen Teamleistung verdient und zu keiner Zeit in Gefahr.


Fr, 04.11.: Preußenoldies - SSV Pölitz 3:3 (3:1)

1:0 (2.) Kabella, 1:1 (3.) Boie, 2:1 (19.) Streich, 3:1 (26.) Kabella, 3:2 (43.) Reddig, 3:3 (68.) Janus

Gerechtes Unentschieden gegen Pölitz

Mit Leibchen können die Oldies anscheinend nicht gewinnen. Nach Unentschieden und Niederlage gegen Tremsbüttel folgte am Freitag ein weiteres Unentschieden gegen Pölitz, die auch in schwarz-weißen Trikots aufliefen. Diesmal jedoch legten die Reinfelder gegen einen spielstarken Gast in der ersten Spielhälfte gut vor und verloren zwei Punkte erst kurz vor Schluss. In einer sehr interessanten Partie mit spielerischen und kämpferischen Elementen sowie zahlreichen guten Tormöglichkeiten avancierte Reinfelds Keeper Barbi zum Spieler des Abends. Mit zahlreichen Glanzparaden brachte er die gegnerischen Stürmer zum Verzweifeln und hielt die Heimelf lange Zeit auf Siegkurs. Bereits in der zweiten Minute erzielte Enzo die 1:0 Führung mit einem plazierten Schuss ins linke lange Eck, nachdem er von André steil geschickt wurde. Postwendend antwortete der Gast mit dem 1:1 in der dritten Minute. Eine Flanke von Rechts konnte nicht unterbunden werden und in der Mitte stand Boie frei, der unbedrängt zum Ausgleich einköpfte. Beide Teams bemühten sich anschließend um Struktur im Spielaufbau und versuchten über schnelles Spiel in die Spitze zum Torerfolg zu kommen. Dabei zeigten die Pölitzer in der Offensive ihre spielerischen Qualitäten, Reinfelds Abwehr hatte ordentlich zu tun und hatte in Becky einen Defensivakteur, der viele Aktionen bereinigen konnte. Pölitz Abwehr hingegen blieb anfällig und so nutzten Patrick und Enzo in der 19. und 26. Minute ihre Chancen, um auf 3:1 davon zu ziehen. Leider konnten die Reinfelder nach der Pause nicht an ihre Leistung anknüpfen. Pölitz verstärkte nunmehr seine Angriffsbemühungen und nach dem verletzungsbedingten Ausfall von André ging im Mittelfeld die Ordnung verloren. Reinfeld ließ sich immer stärker an den Strafraum zurückdrängen und ging nicht mehr konsequent auf den Gegner. So hatte in der 43. Minute Reddig zuviel Zeit und Platz, um den Anschlusstreffer überlegt aus sechzehn Metern unhaltbar ins rechte Toreck zu zirkeln. Reinfeld kämpfte und ackerte, jedoch blieben eigene Angriffsbemühungen im Ansatz stecken. Häufig kamen die Bälle postwendend zurück und man sah sich neuem Druck des Gegners ausgesetzt. Und so war es nicht unverdient, dass Pölitz kurz vor Schluss doch noch der Ausgleich gelang, wenn auch glücklich. Die restlichen fünf Minuten inklusive Nachspielzeit boten dann weiterhin gute Unterhaltung, da nun auch Reinfeld wieder zu Torchancen kam, die Patrick, Enzo und Jockel nicht verwerten konnten. So blieb es bei einem sehr unterhaltsamen Unentschieden.


Mi, 26.10.: Preußenoldies - SG B404 3:1 (0:1)

0:1 (11.) Markert, 1:1 (46.) Herring, 2:1 (67.) FE Kutschke, 3:1 (70.+2) Herring

Am Ende ein glücklicher, dennoch verdienter Arbeitssieg

In ein Wechselbad der Gefühle versetzten die Preußenoldies ihre Fans. Die ersten zwanzig Minuten des Spiels waren auf Reinfelder Seite geprägt von Fehlpässen, Ungenauigkeiten und unerklärlicher Unwille, das Spiel zu gewinnen. Das nutzten die Gäste nach elf Minuten aus, als sie einen Angriff über die rechte Reinfelder Abwehrseite unbehelligt vortrugen und nach genauem Zuspiel in den Strafraum zur 0:1 Führung einschoben. Danach bot sich der SG B404 anschließend nach einem haarsträubenden Fehlpass vor dem Strafraum eine Großchance, die Torhüter Barbi glänzend vereitelte. Trotz zahlreicher Umstellungen im Team erklärt es nicht vollständig, dass die Reinfelder sich erst ab der 25. Spielminute an der Partie richtig beteiligten. Nach einer deutlichen Kabinenansprache begannen die Reinfelder die zweite Hälfte konzentrierter und aggressiver. Einige Chancen wurden jedoch liegen gelassen. Bei der Doppeleinwechslung von Caschi und Enzo bewies Co-Trainer Sven-Olaf (mit freundlicher Unterstützung von Flitze und Bernd) ein glückliches Händchen. Im Mittelfeld waren die Preußenoldies nunmehr präsenter und druckvoller. Caschi passte direkt nach rechts Außen zu Enzo, dessen Flanke Arnd in Mittelstürmermanier nach Körpertäuschung ins lange Eck versenkte. Reinfeld blieb nun am Drücker und beim Gegner ließen allmählich die Kräfte nach. So boten sich den Oldies weitere gute Torchancen durch André, Arnd und Patrick. Eine brenzlige Situation mussten die Oldies noch überstehen. Die Gäste forderten in der 52. Minute vehement einen Handelfmeter, jedoch attestierte der gut leitende Sven Weppner einen angelegten Arm bei Enzo und verweigerte zu Recht den Strafstoß. Hingegen unbestritten das Foul an Caschi im Strafraum des Gegners. André versenkte sicher und humorlos den Foulelfmeter in der 67. Minute. Und die Reinfelder machten in der fünf minütigen Nachspielzeit dann alles klar. Nach einer Ecke von Patrick auf den kurzen Pfosten verlängerte Arnd den Ball mit dem Hinterkopf ins gegnerische Tor. Kurz darauf war Schluss in einem hart umkämpften Spiel.


Pokal 1. Runde

Mi, 05.10.: Preußenoldies - SG Tremsbüttel 0:1 (0:1)

0:1 (27.) Krüger


Fr, 30.09.: Preußenoldies - SG Tremsbüttel 2:2 (1:0)

1:0 (21.) Kabella, 2:0 (56.) Kutschke, 2:1 (58.) Lueth, 2:2 (66.) Ruthke

Tolle Teamleistung reichte nur zur Punkteteilung

Nach siebzig Minuten Spielzeit wusste man auf Reinfelder Seite nicht, ob man sich freuen oder ärgern sollte. Punktgewinn oder Punkteverlust, am Ende überwog jedoch die Freude über eine tolle Leistung gegen den neuen, sehr stark aufspielenden Tabellenführer aus Tremsbüttel. Vor allem vor dem Hintergrund, dass die Reinfelder bereits zwei Tage zuvor ein schweres Spiel gegen Oldesloe absolviert hatten. Der Kräfteverschleiß und die verletzungsbedingten Auswechslungen waren sicherlich auch ein Grund dafür, dass der Gast kurz vor Schluss glücklich zum Ausgleich kam.
Die Preußenoldies knüpften mit ihrer couragierten Leistung
nahtlos an das gute Spiel gegen Oldesloe an. Tremsbüttel spielte überlegen und drängte die Heimelf in deren Hälfte. Mit viel Einsatz und immer wieder kleinen aber feinen Spielzügen setzten die Reinfelder unangenehme Nadelstiche. Die Führung der Hausherren ergab sich durch einen sehenswerten Angriff über Duly, der einen aus der Abwehr weiter geleiteten Pass direkt auf rechts Außen weiter leitete. Die scharfe, flache Hereingabe von Jockel versenkte in der 21. Minute Enzo am zweiten Pfosten zum 1:0. Bis zur Pause verteidigten die Reinfelder ihre Führung, sahen sich aber verstärkt den Angriffen des Gastes ausgesetzt. So rettete Reinfelds Keeper Barbi mehrfach die Führung mit Glanzparaden. Nach der Pause bot sich ein ähnliches Bild, wobei die Gäste ihren Schwung aus Halbzeit eins vorerst nicht mitnehmen konnten. Dagegen waren die Preußenoldies hellwach und bauten in der 56. Minute ihre Führung aus. Nach Tremsbüttels Ballverlust in der Vorwärtsbewegung kamen die Reinfelder über drei Stationen schnell vor deren Strafraum. André zog dann von der rechten Strafraumgrenze ab und sein strammer Schuss flog unhaltbar in den linken Winkel. Leider gelang dem Gast nur zwei Minuten später der Ausgleich, als die Reinfelder Hintermannschaft einmal nicht aufmerksam war. Jetzt setzte Tremsbüttel alles auf eine Karte und schnürte die Reinfelder ein. Diese konnten die eroberten Bälle nicht mehr längere Zeit  in den eigenen Reihen halten. Es dauerte aber bis zur 66. Minute als ein abgefälschter Schuss sich in den rechten Winkel senkte. Die Spielsituation war zuvor eigentlich schon geklärt, umso ärgerlicher das 2:2. Erstaunlicherweise kamen die Reinfelder nach dem Ausgleich noch zu zwei guten Torchancen, die bei größerer Cleverness zu Toren geführt hätten.

 


Mi, 28.09.: Preußenoldies - Vfl Oldesloe 1:4 (1:1)

0:1 (22.) Gadow, 1:1 (30.) Kutschke, 1:2 (54.) Bohnhof, 1:3 (64.) Wiggert, 1:4 (65.) Teichmann

 

Eine ärgerliche Niederlage, die am Ende deutlich zu hoch ausfiel

Hoch motiviert und konzentriert gingen die Hausherren in die Partie, die mit 10er Teams gespielt wurde. Beide Mannschaften kennen sich seit langem und so agierten sie zunächst abwartend und auf Spielkontrolle achtend. Die Preußenoldies zeigten sich im Gegensatz zum ersten Spiel deutlich verbessert. Gute Spielansätze und physische Präsenz machten es den Oldesloern schwer, jedoch blieben Torchancen Hüben wie Drüben überschaubar. Eine Unachtsamkeit in der Reinfelder Defensive nutzten dann die Gäste in der 22. Minute zur 0:1 Führung. Reinfelds Team zeigte sich jedoch nicht geschockt und kam durch André Kutschke zum verdienten Ausgleich in der 30. Minute. Der Offensivmotor zirkelte den Ball gefühlvoll aus 20 Metern ins lange Eck. So ging es mit einem Unentschieden in die Halbzeitpause. In der zweiten Spielhälfte sorgten die Reinfelder für mehr Druck auf das gegnerische Gehäuse, konnten ihre wenigen Chancen jedoch nicht nutzen. Das machten die Oldesloer besser, als sie einen Konter über Reinfelds linke Seite in der 54. Minute erfolgreich zur erneuten Führung abschlossen. Reinfeld probierte durch einige Auswechslungen nochmals neue Impulse zu geben, was jedoch völlig schief lief, da die Spielordnung nunmehr verloren ging. So gelang dem Gegner innerhalb von zwei Minuten gegen Ende des Spiels weitere Treffer. Ein Unentschieden wäre aufgrund der Leistung im Derby eigentlich gerecht gewesen.


Mo, 29.08.: SSC Hagen Ahrensburg - Preußenoldies 4:1 (2:0)

1:0 (23.) Rusch, 2:0 (34.) Christensen, 2.1 (45.) Marc Sackmann, 3:1 (48.) Rusch, 4:1 (66.) Rusch

Bittere und unnötige 4:1 Niederlage in Unterzahl

Optimistisch gingen die Preußenoldies in die Partie gegen den SSC Hagen. Beide Teams einigten sich auf eine 10er Aufstellung. Bei den Reinfeldern gaben Marc "Becki" Beckmann und Patrick "Paddy" Streich ihren Einstand auf dem Kunstrasenplatz in Ahrensburg. Die ersten zwanzig Minuten war es eine ausgeglichene Partie mit guten Chancen auf beiden Seiten. Reinfeld spielte kontrolliert und sicher, hielt den Ball zunächst gut in den eigenen Reihen. Durch präzise Pässe in die Schnittstellen der Hagener Abwehr  boten sich Chancen für Beckmann, Streich und Slotta. Reinfelds Keeper Barbie konnte sich bereits nach wenigen Minuten mit einer tollen Rettungstat auszeichnen. Im Laufe der Partie hielt er die Oldies mit guten Paraden lange Zeit im Spiel.

Knackpunkte der Partie waren zwei Umstände, die die Reinfelder auf die Verlierstraße brachten. Bei einem Angriff der Hagener über die rechte Außenbahn konnte Tommi Huss aufgrund einer kurz zuvor erlittenen Bauchmuskelverletzung den Gegenspieler nicht stellen und die Hereingabe wurde in der 23. Minute zur 1:0 Führung genutzt. Marc "Flitze" Langer ersetzte dann Tommi in der Abwehr. Reinfeld versuchte nun, den Druck auf das gegnerische Tor zu erhöhen, wurde dann jedoch aufgrund einer roten Karte ausgebremst. Nach einem rüden Foul an Paddy verlor dieser aufgrund vorhergehender Provokationen des Gegenspielers die Nerven und trat am Boden liegend nach. Der gut leitende Schiedsrichter stellte Paddy in der 27. Minute vom Platz. Kurz vor der Pause gingen dann die Hagener mit einem präzisen Schuss in die linke untere Ecke mit 2:0 in Führung.

Nach dem Wechsel setzten die Oldies alles daran, die Partie noch zu drehen. Und tatsächlich gelang Marc "Duly" Sackmann nach feinem Zuspiel von Jörg "Jockel" Krause der Anschlusstreffer in der 45. Minute zum 2:1. Doch nur drei Minuten später nutzten die Hagener nach einem Einwurf ihre Überzahl und stellten den zwei Tore Abstand wieder her. Trotzdem versuchten die Reinfelder wieder heran zu kommen, konnten ihre Chancen durch Andreas "Fahre" Fahrenkrog und Gökmen Serbest nicht nutzen. Auf der anderen Seite bewahrte Schlussmann Barbie mehrmals mit seinen Reaktionen die Oldies davor noch höher in Rückstand zu geraten. Als dann in der 66. Minute das 4:1 folgte, war die Partie entschieden. Als positives Fazit ist hervorzuheben, dass trotz langer Unterzahl und Rückstand die Reinfelder nicht aufgaben. Becki und Paddy (bis zu seiner Hinausstellung) gaben ein gutes und ordentliches Debüt. Aufgabe für das Trainergespann Herring/Koll wird es sein, das Spiel ins letzte Drittel des Platzes genauer und effektiver zu gestalten.