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Fr, 29.11.: SG VfL Oldesloe/SSV Pölitz - Preußenoldies 1:3 (1:1)

1:0 (24.) FE Schaa, 1:1 (29.) FE Herring, 1:2 (38.) Herring, 1:3 (42.) M. Langer


Fr, 15.11.: Preußenoldies - SG Wentorf-S./Schönberg 2:0 (1:0)

1:0 (20.) Marc Sackmann, 2:0 (46.) Marc Sackmann

Überzeugender Heimsieg

Mit einer sehr dünnen Personaldecke bestritten die Reinfelder ihr Heimspiel gegen Wentorf. So musste Arnd Herring, obwohl selbst noch angeschlagen, ins Reinfelder Tor und die beiden Spielertrainer Olrogge/Brügmann standen als Auswechselspieler zur Verfügung. Dennoch lieferten die Hausherren ein konzentriertes und überlegenes Spiel auf dem von Platzwart Reimund Schiwy gut präpariertem Geläuf ab. Letztlich gab nur die mangelhafte Chancenverwertung Grund zur Klage. Die Preußenoldies nahmen von Beginn an das Heft in die Hand und hätten vor der Pause deutlich höher führen müssen als das 1:0 durch Marc Sackmann, der per Kopf nach präziser Flanke von Andreas Klinke in der 20. Minute traf. Der sehr gut aufgelegte Gästetorhüter verhinderte mit einigen Glanzparaden das frühe Aus der Wentorfer. So blieb die Partie trotz der Reinfelder Überlegenheit etwas spannend, da auch Wentorf zu einigen wenigen Chancen kam. Erst nach dem zweiten Treffer in der 46. Minute durch Marc Sackmann, der diesmal einen Flankenball mit dem linken Fuß versenkte, konnten die Reinfelder die Partie entspannter angehen. So pfiff der gut leitende Schiedsrichter Sven Weppner die ansprechende und faire Partie nach 70 Minuten ab.


 Fr, 08.11.: SV Siek - Preußenoldies 3:1 (2:0)

1:0 (20.) Savas, 2:0 (30.) FE Savas, 2:1 (37.) Kabella, 3:1 (54.) ET Rogge

Bittere Auswärtsniederlage in Siek

Nie aufgesteckt, tolle Moral gezeigt und dennoch nichts Zählbares mit nach Hause genommen. Dies war ein gebrauchter Abend für die Reinfelder, denn ein sehr zweifelhafter Elfmeter und ein Eigentor durch Christian Rogge besiegelten die Niederlage. Die Preußenoldies erwarteten eine Sieker Mannschaft, die Revanche für das Pokalaus vor drei Wochen nehmen wollte. Entsprechend engagiert gingen die Hausherren zu Werke, doch die Reinfelder hielten körperlich dagegen und gestalteten die erste Viertelstunde ausgeglichen. Nachdem Arnd Herring jedoch verletzt vom Platz musste und der etatmäßige Torhüter Thomas Treichel als Stürmer auflief, fehlte in der Spitze eine echte Anspielstation, die Gefahr ausstrahlte. Plötzlich war ein Bruch im Spiel der Gäste und Siek übernahm das Geschehen. In der 20. Minute dann die Führung für die Gastgeber, nachdem eine Flanke in den Strafraum nicht unterbunden werden konnte. Eigentlich war die Situation schon geklärt und der Ball nach außen abgewehrt. Doch die Reinfelder behaupteten das Spielgerät nicht und die Abwehr ging erneut zu zögerlich auf den Gegenspieler. Dieser passte flach in die Mitte und Savas erzielte mit einem Direktschuss die 1:0 Führung. Siek machte anschließend weiter Druck und versuchte die Führung auszubauen. Die Preußenoldies beendeten ihre Angriffsbemühungen zu hektisch und ungenau, so dass die Ballverluste den Siekern weiter Auftrieb gaben. Dann der nächste NACKENSCHLAG (Björn Babick erfährt es später am eigenen Leibe) für die Preußenoldies. Nach einem Zweikampf im Reinfelder Strafraum zeigte der Schiedsrichter auf den Elfmeterpunkt. Doch Torhüter Babick lenkte den flach geschossenen Ball zur Seite ab. Die Sieker reagierten schneller und flankten den Ball in den Strafraum. Jörg Hoffmann klärte die Situation jedoch per Kopf. Doch plötzlich pfiff der Schiedsrichter zum Erstaunen aller und zeigte erneut auf den Elfmeterpunkt, weil angeblich Andreas Fahrenkrog einen Gegenspieler geschubst haben soll. Diesmal war Babick chancenlos und Siek führte zur Pause mit 2:0. Mit neuem Elan und Zuversicht kamen die Reinfelder aus der Kabine. Babick tauschte mit Treichel die Position und die erste Situation nutzten die Preußenoldies in der 37. Minute zum Anschlusstreffer. Babick setzte sich energisch gegen zwei Sieker durch und passte präzise in den Lauf von Jens Kabella, der flach links am Torhüter vorbei zum 2:1 einschoss. Nun drängten die Reinfelder auf den Ausgleich und das Spiel wurde auf dem tiefen Geläuf noch kampfbetonter. Bei einem Luftzweikampf ging dann Björn unsanft zu Boden, blieb einige Zeit benommen liegen, spielte jedoch zunächst weiter. Etwas später musste er dann doch aus Sicherheitsgründen (er konnte sich an den Zusammenprall nicht erinnern) aus dem Spiel genommen werden. Als wenn das nicht genug wäre, erzielte Christian Rogge in der 54. Minute mit einem fulminanten Schuss ins eigene Tor den Endstand zum 3:1. Christian spielte als letzter Mann den Ball zurück zu Thomas, der ihn wiederum seitlich des Strafraums anspielte. Dieser sah sich laut eigener Aussage von zwei Gegnern bedrängt und versuchte den Ball nach vorne zu schlagen. Nur das der Ball als Geschoss ins eigene Tor einschlug und Thomas keine Chance ließ. In den letzten fünfzehn Minuten versuchten die Reinfelder nochmals alles, kämpften und rackerten, doch es blieb letztendlich bei der bitteren Auswärtsniederlage. Eine tolle Geste der Sieker nach dem Spiel: Die Preußenoldies wurden zu Bockwurst und Kartoffelsalat eingeladen. Die Reinfelder Spieler munkelten anschließend, dass Christian das vor seinem Eigentor in der Halbzeit verabredet hatte....

Nun müssen in den verbleibenen drei Spielen der Hinrunde dringend weitere Punkte gesammelt werden, um in die Meisterschaftsrunde zu kommen.


Fr, 25.10.: Preußenoldies - SV Steinhorst/Labenz 4:2 (4:1)

0:1 (7.) Hardtke, 1:1 (8.) Herring, 2:1 (12.) Fahrenkrog, 3:1 (25.) Herring, 4:1 (31.) Kloock, 4:2 (39.) Dencker

"Ein Fest für die Fußballsinne"

(Zitat eines Zuschauers bei der Nachbesprechung des Spiels in der Reinfelder Schänke)

Ob diese Einschätzung die Meinung aller Anwesenden darstellte, dürfte bezweifelt werden, denn die Preußenoldies verwalteten vor allem in Halbzeit Zwei ihren Vorsprung.

Gleich auf mehreren Positionen musste Trainer Brügmann im Vergleich zur Vorwoche umstellen. Und das sah man zu Beginn der Partie deutlich. Auffälligstes Merkmal bei den Reinfeldern war zunächst das eng anliegende rosa Leibchen, welches übergezogen werden musste, da die Gäste aus Steinhorst/Labenz ebenfalls in Schwarzweiß aufliefen. Da der Gegner als 9er Mannschaft gemeldet hat und 13 Spieler zur Verfügung hatte, wurde dann auf Großfeld 10 gegen 10 gespielt. Das schaffte mehr Räume, welche die Gäste anfangs besser nutzten. Mit langen Pässen in die Tiefe wurde die Reinfelder Abwehr vor große Probleme gestellt. Bereits in der 7. Minute gerieten die Reinfelder in Rückstand als Stürmer Hardtke einen Flankenball präzise gegen den Lauf von Torhüter Peter ins Tor zirkelte. Das war jedoch das Wecksignal für die Preußenoldies. Innerhalb von 24. Minuten zogen die Reinfelder auf 4:1 davon und hätten vor der Pause noch höher führen müssen. In der 8. Minute gaben die Reinfelder die richtige Antwort, als Arnd den Ball im Fünfer per Kopf über die Linie wuchtete. In der 12. Minute erhöhte Fahre nach einem Sololauf und einem Schuss ins linke untere Eck auf 2:1. Während Duly und Wörtsch mehrere gute Einschussmöglichkeiten vergaben, baute Arnd in der 25. Minute mit seinem zweiten Tor die Führung weiter aus. Nach einer schönen Kombination über Wörtsch, Fahre und Arnd zog Björn für den gegnerischen Torhüter überraschend den Ball direkt aufs Tor. Durch die Beine des Keepers schlug die Kugel zum Pausenstand von 4:1 ein. Auffälligster Spieler in der ersten Hälfte war Oberoldie Andreas Klinke, der mit seinen kreativen Spielideen einige gute Angriffe einleitete. Nach der Pause verflachte die Partie zusehens, obwohl der Gegner bereits in der 39. Minute den Anschlusstreffer nach einem Reinfelder Stellungsfehler erzielte. Steinhorst/Labenz blieb unverständlicher Weise in den restlichen 31 Minuten in ihren Angriffsbemühungen sehr zurückhaltend. Reinfeld verwaltete die Führung lediglich, machte sehr oft mit ungenauen Querpässen das Spiel langsam und kam nur noch selten gefährlich vor das Tor des Gegners. So endete die Partie unspektakulär, obwohl die erste Hälfte mehr versprach.


Fr, 18.10.: SG Jersbek/Bargfeld - Preußenoldies 3:1 (1:1)

1:0 (19.) Schmidt, 1:1 (25.) Kabella, 2:1 (68.) Schmidt, 3:1 (70. +2) Rettig

Bittere Niederlage

Mit einer etwas unglücklichen Niederlage traten die Preußenoldies die Heimreise aus Bargfeld an. Erst zwei Minuten vor Schluss erzielten nämlich die Gastgeber den entscheidenen Führungstreffer und das auch noch unter Zuhilfenahme der Hand. Der Treffer in der Nachspielzeit zum 3:1 Endstand war dann nicht mehr entscheidend. Betrachtet man beide Spielhälften geht der Sieg der Heimelf aber in Ordnung. In Halbzeit eins standen die Reinfelder insgesamt gut organisiert und setzten einige vielversprechende Angriffe. Grund hierfür war auch, dass überraschenderweise beide Spielertrainer von Beginn an im defensiven Mittelfeld spielten und für Stabilität sorgten. Die SG Jersbek/Bargfeld übernahm im Laufe des Spiels die Kontrolle und die gefährliche Sturmreihe der Hausherren stellte die Gästeabwehr vor vermehrten Problemen. In der 19. Minute dann eher unvermutet der Führungstreffer der Hausherren als die Zuordnung in der Reinfelder Defensive nicht passte. Völlig freistehend konnte Schmidt den Ball über den herauseilenden Torhüter Peter zum 1:0 einschießen. Davon ließen sich die Preußenoldies nicht entmutigen. Nach einem Eckball flankte Stefan Jobst auf den kurzen Pfosten und der herbei eilende Jens Kabella versenkte in der 25. Minute den Ball sicher zum 1:1 Pausenstand. In Spielhälfte zwei erhöhte der Gastgeber den Druck und die Reinfelder kamen nur noch selten zu konstruktiven Angriffen. Die Bälle wurden zu schnell im Aufbau verloren und die Abstände zwischen Abwehr und Mittelfeld vergrößerten sich zusehens. Die zuvor erfolgreiche Mittelfeldachse Jobst, Brügmann und Olrogge konnte sich nicht mehr entscheidend durchsetzen, da Hermann verletzt ausgewechselt werden musste und Stefan sowie Bernd auch nur noch angeschlagen auf dem Platz liefen. So igelten sich die Reinfelder am Strafraum ein und hofften die letzten Minuten unbeschadet zu überstehen. Diese Hoffnung wurde jäh durch das 2:1 zwei Minuten vor Ende der Partie unterbrochen. Eine Flanke aus dem Halbfeld wurde nicht rechtzeitig unterbunden, die Abwehr der Preußenoldies stand auf einer Linie, der gegnerische Stürmer köpfte den Ball an seinen eigenen Arm und von dort rollte er an Lars Peter vorbei ins Tor. Der 3:1 Endstand resultierte dann aus der aufgerückten Abwehr. Jersbek/Bargfeld konterte geschickt und Rettig brauchte den Querpass nur noch einschieben.


Pokal 1. Runde:

Fr, 11.10.: Preußenoldies - SV Siek 3:1 n.V. (1:1)

1:0 (28.) Jobst, 1:1 (35.) FE Kappner, 2:1 (72.) FE Jobst, 3:1 (76.) T. Langer

 

Verdienter Einzug in die nächste Runde (Viertelfinale)

Endlich mal wieder 90 Minuten spielen ! So schien die Devise der Preußenoldies zu sein, denn das Weiterkommen im Pokal ging in die 2 mal 10-minütige Verlängerung. Nur in der ersten Hälfte konnten die Sieker einigermaßen mit den Reinfeldern mithalten. Die Heimelf ließ sicher den Ball in den eigenen Reihen laufen und erspielte sich ein Übergewicht. Es dauerte jedoch bis zur 28. Minute bis Stefan Jobst den Torbann brach. Sein Schuss schlug unhaltbar ins linke untere Eck zur verdienten Führung ein. Siek blieb mit seinem schnellen Umschaltspiel jedoch ein unangenehmer Gegner. Reinfelds Torhüter Babick war jedoch jederzeit aufmerksam und vereitelte durch sein schnelles Herauslaufen die wenigen Sieker Chancen. Erst ein Foulelfmeter kurz vor der Pause musste herhalten, um den Reinfelder Keeper zu überwinden. Nach einer Flanke in den Reinfelder Strafraum interpretierte der Schiedsrichter die Situation so, dass Erik den gegnerischen Stürmer von Hinten umstieß. Bei der Aktion verletzte sich der Reinfelder Verteidiger so schwer, dass er ausgewechselt werden musste. Nach der Pause kam von den Siekern so gut wie gar nichts mehr. Reinfeld dominierte die Partie nach Belieben, versäumte es aber, die teilweise hochprozentigen Chancen zu nutzen. So ging es in die Verlängerung, die weiterhin sehr einseitig war. Siek wollte sich ins Elfmeterschießen retten, und mauerte sich am Strafraum ein. Ein Foul an Duly im Sechzehner wertete der Unparteiische als Foulspiel und Stefan vollendete in der 72. Minute zum erlösenden 2:1. Thomas Langer machte dann vier Minuten später per Direktabnahme aus 14 Metern den hochverdienten Sieg fest.


Fr, 27.09.: SG Tangstedt/Nahe - Preußenoldies 1:2 (1:0)

1:0 (34.) FE Schulz, 1:1 (40.) ET Wittkowski, 1:2 (62.) Kabella

Joker Kabella als Matchwinner

Eine recht ausgeglichene Partie drehte der eingewechselte Jens K. in der 62. Minute mit einem platzierten Kopfball in den Winkel.

Zuvor konnten die Preußenoldies ein leichtes spielerisches Übergewicht nicht nutzen. Beide Teams agierten über lange Strecken des Spiels zu ungenau und präsentierten sich zu harmlos vor dem jeweiligen gegnerischen Tor. Laufbereitschaft und kämpferischer Einsatz stimmten jedoch. So musste ein Foulelfmeter in der 34. Minute zur Führung der Gastgeber herhalten. Erik traf im Strafraum Ball und Gegner, der Schiedsrichter entschied zum Entsetzen der Reinfelder gleich auf Strafstoß. Torhüter Babick war gegen den halb hoch geschossenen Ball machtlos. So ging es zunächst etwas frustrierend in die Kabine. Aufbauend und erfreulich war dann das Wiedersehen des Teams mit Langzeitausfallspieler Thilo, der seinem Team neuen Mut zusprach. Mit neuem Personal und mehr Zug zum Tor begannen die Preußenoldies die zweite Hälfte. Kurz darauf wurden sie belohnt. In der 40. Minute spitzelte ein Tangstedter Abwehrspieler einen steil auf Kabella gespielten Ball an seinem Torhüter vorbei ins eigene Tor. Reinfeld übernahm nun die Spielkontrolle, musste aber immer wieder auf schnelle Konter der Tangstedter achten. Glück hatten die Karpfenstädter als ein gegnerischer Spieler nach einer scharfen Hereingabe das Kunststück fertig brachte, den Ball aus 5 Metern hoch über das Reinfelder Tor zu dreschen. Der Sieg der Preußenoldies gelang dann in der 62. Spielminute nachdem Stefan Jobst eine präzise Flanke aus halblinker Position genau auf den Kopf von Jens Kabella zirkelte und dieser in den Winkel traf. Letztendlich ein verdienter Arbeitssieg.


Fr, 20.09.: Preußenoldies - SSV Großensee 1:0 (0:0)

1:0 (69.) Jobst

Arbeitssieg in letzter Minute

Die Geduld der Reinfelder zahlte sich am Ende aus. Im Vorwege war klar, dass es keinen Preis für das schönste Spiel geben wird. Dennoch war die erste Halbzeit von beiden Teams an Langeweile nicht zu überbieten. Hin- und Hergeschiebe des Balles, kaum Laufbereitschaft und sehr wenige Torchancen. Keine Mannschaft wollte wirklich etwas riskieren. Nach der Pause bemühten die Preußenoldies sich, verstärkt Druck auf das gegnerische Tor auszuüben. Und siehe da! Nun häuften sich die Torchancen. Großensee überließ den Reinfeldern das Mittelfeld und verlegte sich aus Kontern. Doch die Reinfelder Abwehr um Torwart Lars Peter stand an diesem Abend gut und agierte konsequent, so dass Peter kaum einmal eingreifen musste. Als alle mit einem Unentschieden rechneten, zog Stefan Jobst aus halblinker Position einfach mal ab und überraschte den Großenseer Schlussmann zum viel umjubelten Siegtreffer.


 Fr, 13.09.: SG B404 - Preußenoldies 3:4 (2:2)

0:1 (8.) Sackmann, 1:1 (30.) Koop, 1:2 (31.) Fahrenkrog, 2:2 (33.) Siever, 2:3 (40.) Kabella, 2:4 (48.) Kabella, 3:4 (65.) Wichmann

Ein Spiel, das alles zu bieten hatte

Mit einem eindrucksvollen Auswärtssieg in Trittau bestätigten die Reinfelder ihre Ambitionen auf den Titel. Auf dem Kunstrasenplatz zeigten die Preußenoldies endlich ihre Spielstärke und Torgefährlichkeit und hätten auch höher gewinnen können. In den ersten Minuten mussten sich die Karpfenstädter zunächst finden, so dass die Spielgemeinschaft aus Trittau/Grande/Kuddewörde mit einem Fernschuss, der die Latte streichelte (was für ein Wortspiel!!!), die erste Chance hatte. Doch dann kamen die Reinfelder immer besser ins Spiel und hebelten mit langen Diagonalpässen die Abwehr der Heimelf aus. So fiel in Spielminute 8 auch der Führungstreffer von Duly. Stefan passte quer auf Arni, der mustergültig für Duly auflegte. Sein Schuss aus sechzehn Metern wurde noch von einem Trittauer Abwehrspieler unhaltbar ins Tor gelenkt. Die Heimelf antwortete mit vermehrten Angriffen, doch die starke Abwehrarbeit aller Mannschaftsteile der Reinfelder ließ keine Großchancen zu. In der 30. Minute dann der Ausgleich, zum Leidwesen der Reinfelder aus einer deutlichen Abseitsposition. Dann ging es Schlag auf Schlag. Postwendend die erneute Führung durch Fahre, der sich nach schönem Zuspiel im Mittelfeld ein Herz nahm und den Ball aus 25 Metern unter die Latte setzte. Doch die Gastgeber nutzten noch vor der Pause einen Fehlpass in der Reinfelder Spielhälfte zum Ausgleich. Nach dem Pausentee kam die Zeit von Jens Kabella. In der 40. Minute erzielte er das 2:3 nach wunderschöner Ballstaffette durch das Trittauer Mittelfeld. In der 48. Minute war er wieder zur Stelle, als er eine scharfe Hereingabe von Stefan mit dem Knie versenkte. Trittau schien geschlagen. Zumal die Reinfelder nun deutlich das Spielgeschehen diktierten. Eine Großchance nach der anderen erarbeiteten sich die Preußenoldies, Trittau fand nicht mehr statt. Der Schiedsrichter brachte dann die Heimelf wieder ins Spiel. Zunächst wurde ein klarer Foulelfmeter an Arni vom Unparteiischem nicht gegeben. Dann verweigerte er den Reinfeldern den fünften Treffer. Fahres Schuss landete von der Latte eindeutig hinter der Torlinie. Während der Schiedsrichter mit den Reinfeldern die Situation heftig diskutierte, spielten die Hausherren einfach weiter, machten jedoch aus diesem "Vorteil" zum Glück nichts. Die letzten Minuten wurden dann nochmals hektisch, nachdem die Trittauer den 3:4 Anschlusstreffer markierten. Zur Spielberuhigung trug auch nicht bei, dass der Schiedsrichter unbegründet fast 6 Minuten nachspielen ließ. Die letzte Chance hatten dann die Trittauer mit einem Fernschuss, der mal wieder die Latte streichelte. Danach war Schluss und die Reinfelder feierten einen verdienten und emotionsgeladenen Sieg am Freitag, den 13.


 Fr, 06.09.: Preußenoldies - TSV Bargteheide 2:0 (1:0)

1:0 (9.) Jobst, 2:0 (70.) Jobst

Hauptsache gewonnen!

Gleich zwei neue Spieler starteten im Aufgebot des Trainergespanns Olrogge/Brügmann. Im zarten Alter von 37 Jahren stand erstmals Björn Babick im Tor der Reinfelder und hielt seinen Kasten sauber. Im Sturm wurde zudem Mohammed Gahssani aufgestellt, der bis zu seiner verletzungsbedingten Auswechslung ein ordentliches erstes Spiel für die Preußenoldies absolvierte.

Nach guter erster Halbzeit konnten die Preußenoldies froh sein, die ersten drei Punkte am Ende eingefahren zu haben. Bereits nach fünf Minuten hatte Fahre eine Großchance auf dem Fuß. Doch leider traf er freistehend vor dem Tor einen präzisen Flankenball nicht richtig. Hätte er doch den Kopf genommen...

Nur vier Minuten später machte es Stefan Jobst besser, als er unwiderstehlich zwei Gegenspieler stehen ließ und fulminant aus 25 Metern in die linke Torecke einschoss. Reinfeld blieb am Drücker und hatte folgerichtig weitere gute Tormöglichkeiten. Die Größte war ein berechtigter Foulelfmeter, den Stefan Jobst jedoch in der 20. Minute zu genau an den Pfosten setzte. Bargteheide präsentierte sich bis dahin offensiv schwach. Die Reinfelder Abwehr hatte zunächst keine Probleme, brachte sich zuweilen durch unkonzentrierte Abspielfehler in Schwierigkeiten. Nach dem verschossenen Elfmeter gab es unerklärlicherweise einen deutlichen Bruch im Reinfelder Spiel. Viel passte nicht mehr zusammen und so kam die Halbzeitpause zur richtigen Zeit, um in der Kabine neue Anweisungen auszugeben.

Doch anstatt Trainers Worten Taten folgen zu lassen, verschlechterte sich das Spiel der Preußenoldies zunehmend. Fehlpässe am laufenden Band und verlorene Zweikämpfe machten den Gegner stark. Glück hatten die Reinfelder, dass Bargteheide an diesem Abend die Schwächen nicht ausnutzte und zu harmlos vor dem Reinfelder Tor agierte. Erst nach einigen Auswechslungen Mitte der zweiten Halbzeit beruhigte sich das Reinfelder Spiel etwas. Die eigenen Konter wurden jedoch fahrlässig nicht verwertet und so blieb das Spiel bis zum Ende spannend. Erst in der Nachspielzeit setzte Stefan Jobst mit dem 2:0 den Deckel auf einen Heimsieg, den man schnell abhaken sollte.


 Fr, 30.08.: SG Tremsbüttel - Preußenoldies 2:0 (1:0)

1:0 (31.) FE Schildmeier, 2:0 (62.) Radtke

Unnötige Niederlage in Tremsbüttel

Zum Saisonauftakt legten die Reinfelder einen Fehlstart hin. Nach einer 2:0 Niederlage sah es lange Zeit nicht aus. Mit einem kompakten Mittelfeld gelang es den Gästen den Tremsbüttler Spielfluss zu unterbrechen. Zudem stand die Reinfelder Abwehr sicher. Aber auch Tremsbüttel ließ nichts anbrennen, so dass das Spielgeschehen überwiegend zwischen den Strafräumen ablief. Die Reinfelder Aktionen waren zu ungenau, häufig übersah man den besser postierten Nebenmann und technische Fehler ließen einen flüssigen Spielaufbau nicht zu. Duly hatte nach schöner Flanke von T. Langer den Führungstreffer auf den Fuß, traf jedoch im Strafraum den Ball nicht genau genug. Im Gegenzug zeigte der Unparteiische auf den Elfmeterpunkt der Reinfelder, nachdem Erik unglücklich im Strafraum seinen Gegenspieler nach dessen Zuspiel in die Mitte berührte. Einen Strafstoß, den man geben kann, aber nicht muss. Torwart Peter war gegen den flach ins linke Eck geschossenen Ball machtlos (31.Min). Nach der Pause  wurde das Reinfelder Spiel etwas druckvoller und Fahre hatte in der 40. Minute die Chance zum Ausgleich. Doch sein Schuss aus kurzer Distanz wurde vom Torwart per Fuß noch abgewehrt. Mit fortschreitender Spieldauer mussten die Preußenoldies mehr Risiko gehen, so dass sich nun den Tremsbüttelern Konterchancen boten. Eine davon nutzen sie in der 62. Minute zum entscheidenen 2:0, als die Reinfelder im Spielaufbau einen Fehlpass spielten und nicht mehr rechtzeitig hinter den Ball kamen. Die Preußenoldies ließen die Köpfe nicht hängen und versuchten trotzdem das Blatt zu wenden. Leider reichte die Zeit nicht mehr. Knackpunkt des Spiels war der Strafstoß, der der Heimelf in die Karten spielte. Mit den neuen Regeln kamen beide Teams überwiegend gut zurecht. Nur das ständige Einfordern der Tremsbüttler nach Freistoß und gelber Karte bei angeblichen Grätschen nervte. Der Schiedsrichter behielt jedoch den Überblick und lieferte im Großen und Ganzen eine ordentliche Partie ab.


 Freundschaftsspiel

Fr, 23.08.:  Kronsforder SV - Preußenoldies 3:1 (3:0)

Reinfelder Tor durch Erik Rothfuß